An der ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT für Musik, Schauspiel und Tanz findet vom 14. bis 16. Dezember 2017 ein Atelier zur Intermedialität choreographischer Praxen statt. Konzeption: Rose Breuss und Claudia Jeschke.

Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Buddhabrot-deepWorkshop 12.-13.12.2014

Ausgehend von der Frage: „Kann ein Körper per se überhaupt polemisch sein?" möchten wir provisorisch behaupten, dass der Konflikt zwischen kulturellen Konstruktionen und performativen Aktionen zu einem entscheidenden Inszenierungsprinzip in den Gegenwartskünsten wird. Die gegenwärtigen kulturellen Strukturen konfrontieren und provozieren den Körper, der über Widerstand/Widerstreit mit dem Gegebenen in Bewegung versetzt wird. Einen Körper, der als realer Fremdkörper innerhalb seiner ideologischen Konstruktion per se zur Polemik gegenüber seiner sozialen Organisation wird.

DdM f M 008 27 Interdisziplinärer Workshop am 23. Mai 2014 im Unipark Nonntal mit Impulsvorträgen von Monika Meister (Theaterwissenschaft, Universität Wien) und Claudia Bosse (Regie/Choreographie, Wien)

Chöre des antiken Theaters müssen das moderne (Bühnen-)Bewusstsein zwangsläufig irritieren, evozieren sie doch eine Statik der Dramaturgie und zugleich Beweglichkeit in der Choreographie, die sich dem theatralischen Kommunikationssystem psychologischer Darstellung und dynamischer Handlungsmotivierung entzieht. Ein Blick in die Geschichte des Theaters seit der Antike zeigt, dass der Chor in der Aristotelischen Poetik und Rhetorik an Bedeutung verliert beziehungsweise einer Entmachtung ausgesetzt ist und seine Funktionen - wirkungsästhetisch ausdifferenziert - der inneren Spannung des Ethos überantwortet werden. Könnte man nun vermuten, dass sich dieser Prozess in der frühen Neuzeit bis hin zur Gesinnungsethik des bürgerlichen Trauerspiels weiter verfolgen lässt, evozieren die vielfältigen Theaterkulturen des 17. und 18. Jahrhunderts eher ein Spannungsfeld: Neben der zunehmenden Abwesenheit des Chores überdauern darin ältere Traditionen oder sind umso spektakulärere Comebacks dramatischer Chöre auszumachen. Die Frage nach der Identität von Stimmen und Figuren im epischen und postdramatischen Theater belegt die ungebrochene Wirksamkeit dieses Spannungsfeldes.

Wissenschaftlich-künstlerischer Workshop
Paris Lodron-Universität Salzburg (PLUS), Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft, Tanzstudio 16. und 17. Mai 2014

La Danse du Fandango - DdM ic B 152 In exemplarischer Weise spiegelt die facettenreiche Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Don Juan-Sujets in Literatur, Musik, Theater und Tanz seit dem 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart kulturelle Prägungen, künstlerische Strategien und Perspektiven der jeweiligen geistesgeschichtlichen Epoche. Im Bereich des Tanzes steht die dezidiert theatrale, ambivalente Figur des Don Juan gerade in signifikanten Phasen des Umbruchs und der Erneuerung sowohl für Faszination als auch für künstlerische Herausforderung: Dies gilt besonders für das pantomimische Handlungsballett Le Festin de pierre (Gasparo Angiolini / Christoph Willibald Gluck, Wien 1761), das – als richtungsweisende tanztheatrale Adaption im Kontext der Ballettreform des 18. Jahrhunderts – zum „signature piece“ der Tanzhistorie avancierte.

Choreographer and dancer Jeff Friedman in Muscle Memory (1994).  Photo by Steven Savage.

Choreographer and dancer Jeff Friedman in Muscle Memory (1994). Photo by Steven Savage.

An international Performance Symposium; Workshop

2. Mai 2014 ab 13 Uhr, 3.Mai 2014 ab 10 Uhr

Tanzstudio (Raum Nummer 2.105), Universität Salzburg, Unipark Nonntal; Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg

 

2. Mai 2014, 20 Uhr- Performance /Performance-Lecture

SEAD, Schallmooser Hauptstraße 48a, 5020 Salzburg,

Projektleitung: O.Univ.- Prof.Dr. Claudia Jeschke
Mitarbeiterin: Dr. Sandra Chatterjee
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF, Projekt Nr. P24190)
Projektzeitraum: 01.03.2012 - 28.02.2015

Vom 25. bis 29. Mai 2016 findet das vierte Rothenfelser Tanz-Symposium zum Thema "Italien und der Tanz – Tanz in Italien, italienischer Tanz in Europa 1400-1900 - Für Barbara Sparti (1932-2013)" in Zusammenarbeit mit den Derra de Moroda Dance Archives an der Universität Salzburg statt. Tagungsort ist Burg Rothenfels am Main. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

pdf Datei Einladung

 

Rapture and Rupture Workshop, Vorträge/Performance und Diskussion with Nayana Bhat (Salzburg, SEAD), Georg Lechner (München), Cynthia Ling Lee (Los Angeles), Claudia Jeschke (Universität Salzburg), Anna Wieczorek (Universität Salzburg) and Sandra Chatterjee im Unipark Nonntal

Tanzstudio (Raum Nummer 2.105), Universität Salzburg, Unipark Nonntal
Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg

Donnerstag, 11.4.2013, 18 Uhr: Vorträge, Performances

Freitag, 12.4.2013,
11 Uhr-13 Uhr: Workshop
14 Uhr -16 Uhr: Roundtable Diskussion