Die Virtuelle Galerie bietet Einblicke in den Bildbestand der Derra de Moroda Dance Archives.

 

Dr. Irene Brandenburg
T: +43 / 662 / 8044-4672
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Assoz. Prof. Dr. Nicole Haitzinger
T: +43 / 662 / 8044-4673
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em. Prof. Dr. Claudia Jeschke
T: +43 / 662 / 8044-4670
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Reihe derra dance research

Tanz&Archiv: ForschungsReisen

hg. v. Irene Brandenburg, Sandra Chatterjee, Nicole Haitzinger, Claudia Jeschke:
Tanz & Archiv: Doing Memory. Zwischen Don Juan und Bharatanatyam, Heft 6.
München: epodium 2015.

hg. v. Irene Brandenburg, Nicole Haitzinger, Claudia Jeschke:
Tanz & Archiv: Mobile Notate, Heft 5.
München: epodium 2014.

Irene Brandenburg, Nicole Haitzinger, Claudia Jeschke (Hg.):
Tanz & Archiv: ForschungsReisen. Geste und Affekt im 18. Jahrhundert, Heft 4.
München: epodium 2013.

Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.) unter Mitarbeit von Irene Brandenburg und Elisabeth Hirner:
Tanz & Archiv: ForschungsReisen. Historiografie, Heft 3.
München: epodium 2010.

Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.) unter Mitarbeit von Irene Brandenburg, Elisabeth Hirner und Karin Fenböck:
Tanz & Archiv: ForschungsReisen. Biografik, Heft 2.
München: epodium 2010.

Andreas Backoefer, Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.) unter Mitarbeit von Karin Fenböck:
Tanz & Archiv: ForschungsReisen. Reenactment, Heft 1.
München: epodium 2009.

Monographien

Sibylle Dahms:
Der konservative Revolutionär. Jean Georges Noverre und die Ballettreform des 18. Jahrhunderts.
München: epodium 2010.

Nicole Haitzinger und Karin Fenböck (Hg.):
Denkfiguren. Performatives zwischen Bewegen, Schreiben und Erfinden. Für Claudia Jeschke.
München: epodium 2010.

Claudia Jeschke, Gabi Vettermann und Nicole Haitzinger:
Interaktion und Rhythmus. Zur Modellierung von Fremdheit im Tanztheater des 19. Jahrhunderts.
München: epodium 2009.

Claudia Jeschke, Gabi Vettermann und Nicole Haitzinger:
Les Choses espagnoles. Research into the Hispomania of 19th Century Dance.
München: epodium 2009.

Reihe Derra de Moroda Dance Archives – Tanzforschungen

Gabriele Brandstetter und Gunhild Oberzaucher-Schüller (Hg.):
Mundart der Wiener Moderne. Der Tanz der Grete Wiesenthal.
München: K. Kieser 2009.

Gunhild Oberzaucher-Schüller (Hg.):
Souvenirs de Taglioni. Materialien der Derra de Moroda Dance Archives. Bd. 2: Bühnentanz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
München: K. Kieser 2007.

Gunhild Oberzaucher-Schüller (Hg.):
Souvenirs de Taglioni. Materialien der Derra de Moroda Dance Archives. Bd. 1: Taglioni-Materialien der Derra de Moroda Dance Archives.
München: K. Kieser 2007.

Stephanie Schroedter:
Vom „Affect" zur „Action". Quellenstudien zur Poetik der Tanzkunst vom späten Ballet de Cour bis zum frühen Ballet en Action.
Würzburg: Königshausen & Neumann 2004.

Sibylle Dahms, Stephanie Schroedter (Hg.):
Der Tanz – ein Leben. In Memoriam Friderica Derra de Moroda.
Salzburg: Selke Verlag 1997.

Sibylle Dahms, Stephanie Schroedter (Hg.):
Tanz und Bewegung in der barocken Oper. Kongreßbericht Salzburg 1994.
Innsbruck und Wien: StudienVerlag 1996.

Claudia Jeschke:
Tanzschriften. Ihre Geschichte und Methode. Die illustrierte Darstellung eines Phänomens von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Bad Reichenhall: Comes Verlag 1983.

The Dance Library. A Catalogue. Compiled and annotated by Friderica Derra de Moroda. Edited from the Manuscript left by the Author by Sibylle Dahms and Lotte Roth-Wölfle.
München: Robert Wölfle 1982.

Weitere Publikationen

Claudia Jeschke und Robert Atwood:
Sensuality and Nationalism in Romantic Ballet [DVD]
dancetime publications, 2012

Claudia Jeschke, Gabi Vettermann, Nicole Haitzinger:
Interaktion und Rhythmus. Zur Modellierung von Fremdheit im Tanztheater des 19. Jahrhunderts.
München: epodium 2010.

Helmut Ploebst und Nicole Haitzinger (Hg.):
Versehen. Tanz in allen Medien.
München: epodium 2010.

Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.):
Schwäne und Feuervögel. Die Ballets Russe 1909-1929. Russische Bildwelten in Bewegung.
Leipzig: Henschel, 2009.

Nicole Haitzinger:
Vergessene Traktate – Archive der Erinnerung. Zu Wirkungskonzepten im Tanz von der Renaissance bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
München: epodium, 2009.

Andreas Backoefer, Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.):
Dokument : Monument : Raum. Ausstellung, Performance, Promenade.
München: epodium 2007.

Nicole Haitzinger und Claudia Jeschke (Hg.) unter Mitarbeit von Christiane Karl:
Zeit/Sprünge. Zu Aspekten des Performativen, Theatralen, Pädagogischen, Medialen und Rhetorischen im 19. Jahrhundert. Arbeitsbuch und DVD.
München: epodium 2007.

Sibylle Dahms (Hg.) in Zusammenarbeit mit Claudia Jeschke und Monika Woitas:
Tanz.
Kassel, Stuttgart: Bärenreiter. 2001.

Zeitgenössischer Diskurs und historische Verortung

Mit der Einführung des Bakkalaureats- und Magisterstudiums am Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft an der Paris-Lodron-Universität Salzburg bietet sich seit 2004, erst- und einmalig in Österreich, die Möglichkeit historischer wie systematischer Lehre und Forschung. Die Einrichtung einer einschlägigen Professur und anderer tanzwissenschaftlich orientierter Stellen folgte dem Konzept des interuniversitären Schwerpunkts „Wissenschaft und Kunst", der künstlerisches Schaffen und theoretische Erörterungen der beiden Salzburger Universitäten (der Paris-Lodron-Universität und der Universität Mozarteum) zu vernetzen sucht.

Das Studium tanzwissenschaftlicher Methodologien verbindet sich – programmatisch und dem prominenten Standort entsprechend – mit der Entwicklung eines Instrumentariums aus historischen Materialien und Dokumenten, ohne die kunstgeschichtlichen und musikwissenschaftlichen Kontextualisierungen oder die (allgemein diskutierten) transversalen, kulturtheoretischen Debatten zu vernachlässigen. Die Vermittlung tanz- und bewegungsspezifischen Wissens erfolgt mit Blick auf die Praxis (und aus der Praxis) und sucht kontinuierlich nach Strategien zur Beschreibung, kritischen Reflexion und Diskursivierung des eigenen (praxisorientierten wie akademischen) Vorgehens in Vergangenheit und Gegenwart.

Das Forschungs- und Lehrprofil ist in Konzept und Durchführung eng mit der tanzhistorischen Sammlung der Derra de Moroda Dance Archives (DdMDA) verbunden: Im Jahr 1975 vermachte Friderica Derra de Moroda ihre in Expertenkreisen weltweit bekannte Tanzsammlung testamentarisch dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Salzburg. Das Archiv, das Quellen unterschiedlichster Art (Bücher, Autographen, Musikalien, Bilddokumente etc.) aus rund fünf Jahrhunderten umfasst, erwies und erweist sich unter seinen Kustodinnen als Zentrum einer spezifisch tanzwissenschaftlichen Topologie und Nomologie der Tanzwissenschaft, (re-)konstruiert und verhandelt.

Der Verein "Freunde der Derra de Moroda Dance Archives und der Tanzwissenschaft" (ZVR-Zahl: 032919289) wurde 2006 in Salzburg gegründet. Zu den wichtigsten Vereinszielen zählen die Unterstützung verschiedener Aktivitäten der Derra de Moroda Dance Archives und der Tanzwissenschaft in Salzburg wie die Konzeption, Organisation und Durchführung von wissenschaftlich-künstlerischen Veranstaltungen, Workshops, Tagungen und Kongressen, die Fortsetzung der Erschließung und Digitalisierung der Materialien der Derra de Moroda Dance Archives und die Förderung von Publikationen, insbesondere des tanzwissenschaftlichen Magazins "Tanz&Archiv: ForschungsReisen"