Performatives Schreiben: Die mehrdeutige Botschaft der Künste

Es gibt unterschiedliche Gründe ins Museum zu gehen. Manche Menschen kommen aus Neugier, andere aus Leidenschaft. Man trifft TouristInnen, StudentInnen, KunstliebhaberInnen und SkeptikerInnen. Alle beleben im eigenen Tempo den stillen Museumsraum mit ihrer Anwesenheit. Ich komme heute mit einer besonderen Motivation: nämlich ein Werk  aufzuspüren, das ich in einer Live-Performance erlebt habe. Weiterlesen

Der verlebendigte Museumsraum

Konzept einer Kunstvermittlung im Museum

Zielgruppe: ab 16 Jahren
Dauer: 30 Minuten + ca. 15 min. Diskussion
Teilnehmer: max. 15 PAX
(jeder TeilnehmerIn erhält eine selbst erarbeitete Broschüre abgestimmt auf die ausgewählten Themenräume.)

Eine Kunstvermittlerin führt die BesucherInnen durch die einzelnen Themenräume. Nach jeder Interaktion im Themenraum wird von der/dem VermittlerIn eine Information zum jeweiligen Werk gegeben. Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Karte, die sie durch die Ausstellung mitnehmen und am Ende der Tour behalten dürfen.

  1. Themenraum:
    Bewegung schreiben: Ania Soliman „o.T.“
    Jede TeilnehmerIn erhält eine Karte mit einer entschlüsselten Labanotationsequenz. Die 3 Ausschnitte daraus werden gemeinsam in Kleingruppen ausprobiert.
  2. Themenraum:
    Korrespondenzen: Andrea Geyer „Truly Spun Never“
    Jede TeilnehmerIn sucht sich einen ruhigen Platz im Raum und wird dazu aufgefordert 5 Stichwörter aus dem 1-Minute-dauernden Text zu notieren.
  3. Themenraum:
    Entwürfe des modernen Tanzes: Jonathan Burrows „Der moderne Tanz“
    Jede BesucherIn schreibt mit selbst ausgewähltem Körperteil seinen Namen in den Raum.
  4. Themenraum:
    Tanzszenen: Friderica Derra de Moroda
    Vorstellung der Tänzerin Derra de Moroda, mit drei Objekten aus dem Archiv.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch über die Ausstellung.

Ein fiktives Projekt von Marianne Bäck, Andrea Pilz und Monika Urbonaite