Ephemeres in Bewegung und Linie

Ulrike Lienbacher hat mit ihrer Projektarbeit im Museum der Moderne in Salzburg ein Heimspiel. Als gebürtige Salzburgerin beteiligte sie sich als eine von insgesamt neun internationalen KünstlerInnen an der Ausstellung Kunst-Musik-Tanz. Staging the Derra de Moroda Dance Archives.

Zeichnungen von Ulrike Lienbacher in der Ausstellung (c)Rainer Iglar

Zeichnungen von Ulrike Lienbacher in der Ausstellung (c)Rainer Iglar

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Der verlebendigte Museumsraum

Konzept einer Kunstvermittlung im Museum

Zielgruppe: ab 16 Jahren
Dauer: 30 Minuten + ca. 15 min. Diskussion
Teilnehmer: max. 15 PAX
(jeder TeilnehmerIn erhält eine selbst erarbeitete Broschüre abgestimmt auf die ausgewählten Themenräume.)

Eine Kunstvermittlerin führt die BesucherInnen durch die einzelnen Themenräume. Nach jeder Interaktion im Themenraum wird von der/dem VermittlerIn eine Information zum jeweiligen Werk gegeben. Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Karte, die sie durch die Ausstellung mitnehmen und am Ende der Tour behalten dürfen.

  1. Themenraum:
    Bewegung schreiben: Ania Soliman „o.T.“
    Jede TeilnehmerIn erhält eine Karte mit einer entschlüsselten Labanotationsequenz. Die 3 Ausschnitte daraus werden gemeinsam in Kleingruppen ausprobiert.
  2. Themenraum:
    Korrespondenzen: Andrea Geyer „Truly Spun Never“
    Jede TeilnehmerIn sucht sich einen ruhigen Platz im Raum und wird dazu aufgefordert 5 Stichwörter aus dem 1-Minute-dauernden Text zu notieren.
  3. Themenraum:
    Entwürfe des modernen Tanzes: Jonathan Burrows „Der moderne Tanz“
    Jede BesucherIn schreibt mit selbst ausgewähltem Körperteil seinen Namen in den Raum.
  4. Themenraum:
    Tanzszenen: Friderica Derra de Moroda
    Vorstellung der Tänzerin Derra de Moroda, mit drei Objekten aus dem Archiv.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch über die Ausstellung.

Ein fiktives Projekt von Marianne Bäck, Andrea Pilz und Monika Urbonaite

Salome: Von den Skizzen zur Aufführung

Ein kuratorisches Modell für die Ausstellung von szenischen Künsten am Beispiel von Richard Strauss‘ Salome.

Am Anfang war das Chaos.
Ein roter Faden, der durch die Ausstellung führt, bestimmt die Reihenfolge, in der die Besucher die Entwicklung von der ersten Inspiration bis zum vollendeten Werk nachvollziehen können.

Interviews mit dem Regisseur/der Regisseurin, den SchauspielerInnen und Musikerinnen aber auch einfachen BühnentechnikerInnen begleiten den Besucher bei der Erkundung der Ausstellung und erklären die verschiedenen Herausforderungen und Probleme, die im Inszenierungsprozess entstanden. Die Themenfelder werden durch die Ausstellung von Inszenierungsartefaken wie Kostümen, Requisiten und Regiebüchern illustriert.

Ein persönlicher Einblick in die Projektentwicklung wird durch die Darstellung der Gedankenwelt des Regisseurs ermöglicht: Gab es Momente der Unsicherheit? Wie kann dies in Räumen umgesetzt werden? Ein Verzweiflungsraum? Inspirationsraum? Chaosraum? Verschwinden allmählich die Grenzen des Möglichen?
Gibt es einen Endraum, der wie ein Theater gestaltet ist?

SalomeKonzept

Marie-Theres Ivanov, Nina Leeb, Felix Wall, Larissa Weigend

SEAD portraits of modernity 5: Isadora Duncan

In the framework of the series of History of Choreography workshops taught at SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) by Anna Leon, students consulted images of dance modernity drawn from material/books available in the Derra de Moroda Dance archives and created contemporary versions of them.

This final selection of their works proposes three views of Isadora Duncan. Giorgia Gasparetto analyses Duncan’s movement qualities and body posture in order to recreate a similar state in her own body. Priscilla Pizziol stages a contemporary body limited by a society that obstructs its possibility of being natural and ‘pure’ in a Duncan-esque way. Michel Briand, Soraya Emery and Evelyne de Weerdt take Isadora Duncan’s accentuated femininity as a starting point in order to work on contemporary gender stereotypes in the process of re-embodying Duncan’s poses. 

GG

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