„Wer glaubwürdig sein will, muss den ständigen Dialog suchen“ (H. Goldmann)

–          Das Buch von H. Brandenburg, Der moderne Tanz, ist der Ausgangspunkt für die Videoinstallation von Jonathan Burrows gewesen. Nachdem ich das Buch selbst im Archiv angeschaut habe, war es für mich schwierig, Bezüge zwischen dem Material und dem Video zu finden. Ich frage mich: Was wären mögliche Bezüge?

–  Was man nicht wissen kann ist, dass Burrows anfangs eine andere Idee hatte. Es waren Zeichnungen und Beschreibungen geplant, die mit dem Fotomaterial direkt in Verbindung stehen. Aber durch die Zusammenarbeit mit Matteo Fargion und Claire Godsmark änderte sich das Konzept. Der wichtigste Kritikpunk für Jonathan war unser aller einseitiges und begrenztes Wissen. Ein Wissen, das hauptsächlich aus Archivmaterial generiert wird. Ich denke, diese Kritik kann im gesungenen Text hören.

–          Jetzt, wo Sie es andeuten, vermag ich, es aus der anderen Perspektive zu betrachten. Wie hat er die Choreographie für Claire entwickelt?

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Performatives Schreiben: Die mehrdeutige Botschaft der Künste

Es gibt unterschiedliche Gründe ins Museum zu gehen. Manche Menschen kommen aus Neugier, andere aus Leidenschaft. Man trifft TouristInnen, StudentInnen, KunstliebhaberInnen und SkeptikerInnen. Alle beleben im eigenen Tempo den stillen Museumsraum mit ihrer Anwesenheit. Ich komme heute mit einer besonderen Motivation: nämlich ein Werk  aufzuspüren, das ich in einer Live-Performance erlebt habe. Weiterlesen

Tanz im Archiv – Tanz als Archiv: Katalog

Konzept eines Ausstellungskatalogs

Inhalt:

  • Vorwort (Museumsleiterin, Kuratorinnen)
  • Ausstellungskonzept
  • Text: Tanz der Moderne (wissenschaftliche Perspektivierung)
  • Text: DdM Archiv (Geschichte des Archivs, kurze Biografie der Gründerin, aktuelle Nutzung)
  • Text: zeitgenössische Kunst, Performance und Tanz (wissenschaftliche Perspektivierung)
  • Konzepte der einzelnen Archivräume (Interview mit Verantwortlichen)
  • Dokumentation der einzelnen Werke (Fotos, Beschreibungstexte)
  • Dokumentation der Artist Talks zur Eröffnung
  • Rezension/Beschreibungen der (Lecture-)Performances
  • Text: Museen als Performanceraum (als Schlusswort und Ausblick auf neue Ausstellungsformate)
  • Impressum
  • Raumplan auf letzter Seite

Gestaltungskonzept:

  • ca. 32 x 32 cm
  • Verarbeitung des Plakates im Umschlagdesign
  • Bilder: Archivmaterialien, Kunstwerke, KünstlerInnen bei der Arbeit im Archiv (falls vorhanden), Raumansichten der Ausstellung (für Hintergrundgestaltung), Artist Talks

Ein Katalogkonzept von Julia Heiler, Monika Urbonaite und Jan-Felix Wall.