Verschlingende Dunkelheiten: Monument 0 und 0.3

Dunkelheit umgibt das Publikum… Die angespannte Stille wird nach einiger Zeit von einer verzerrten Stimme unterbrochen… Sie wird lauter, wird leiser… und dort auf der Bühne ist nun vage eine Figur zu erkennen… ein weiß angemaltes Gesicht, ein schwarz-weiß gefärbter Anzug und etwas um den Hals… Langsam und bedacht bewegt sie sich über die Bühne. Weiterlesen

Das Archiv als schwarze Sonne

Man betritt den Raum und die großen schwarzen Sonnen, die etwas Magisches an sich haben, stechen einem sofort ins Auge. Bei näherer Betrachtung merkt man, dass diese „Sonnen“ aus Worten bestehen. Scheinbar unendliche viele Wörter, die einen quasi in den Bann ziehen und denen man nicht entkommen kann.  „Dance“, „Science“, „Derra de Moroda“, „Room“, „Space“, „Time“ und viele mehr dringen ins Gedächtnis. Man wird neugieriger, tastet sich an das Gewirr an Strahlen näher heran, möchte mehr Worte entziffern und in sich aufnehmen. Man kommt sich wie in einem Archiv vor. Dort ist man zwar auf den ersten Blick nicht von Worten umgeben, doch von Bücherrücken, Briefen, Bildern und vielem mehr, das man erforschen kann und das man wissensdurstig aufnimmt.

Lia Perjovschi, Mind map on foam 1cm
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