Salome: Von den Skizzen zur Aufführung

Ein kuratorisches Modell für die Ausstellung von szenischen Künsten am Beispiel von Richard Strauss‘ Salome.

Am Anfang war das Chaos.
Ein roter Faden, der durch die Ausstellung führt, bestimmt die Reihenfolge, in der die Besucher die Entwicklung von der ersten Inspiration bis zum vollendeten Werk nachvollziehen können.

Interviews mit dem Regisseur/der Regisseurin, den SchauspielerInnen und Musikerinnen aber auch einfachen BühnentechnikerInnen begleiten den Besucher bei der Erkundung der Ausstellung und erklären die verschiedenen Herausforderungen und Probleme, die im Inszenierungsprozess entstanden. Die Themenfelder werden durch die Ausstellung von Inszenierungsartefaken wie Kostümen, Requisiten und Regiebüchern illustriert.

Ein persönlicher Einblick in die Projektentwicklung wird durch die Darstellung der Gedankenwelt des Regisseurs ermöglicht: Gab es Momente der Unsicherheit? Wie kann dies in Räumen umgesetzt werden? Ein Verzweiflungsraum? Inspirationsraum? Chaosraum? Verschwinden allmählich die Grenzen des Möglichen?
Gibt es einen Endraum, der wie ein Theater gestaltet ist?

SalomeKonzept

Marie-Theres Ivanov, Nina Leeb, Felix Wall, Larissa Weigend

SEAD portraits of modernity 5: Isadora Duncan

In the framework of the series of History of Choreography workshops taught at SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) by Anna Leon, students consulted images of dance modernity drawn from material/books available in the Derra de Moroda Dance archives and created contemporary versions of them.

This final selection of their works proposes three views of Isadora Duncan. Giorgia Gasparetto analyses Duncan’s movement qualities and body posture in order to recreate a similar state in her own body. Priscilla Pizziol stages a contemporary body limited by a society that obstructs its possibility of being natural and ‘pure’ in a Duncan-esque way. Michel Briand, Soraya Emery and Evelyne de Weerdt take Isadora Duncan’s accentuated femininity as a starting point in order to work on contemporary gender stereotypes in the process of re-embodying Duncan’s poses. 

GG

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