Salome: Von den Skizzen zur Aufführung

Ein kuratorisches Modell für die Ausstellung von szenischen Künsten am Beispiel von Richard Strauss‘ Salome.

Am Anfang war das Chaos.
Ein roter Faden, der durch die Ausstellung führt, bestimmt die Reihenfolge, in der die Besucher die Entwicklung von der ersten Inspiration bis zum vollendeten Werk nachvollziehen können.

Interviews mit dem Regisseur/der Regisseurin, den SchauspielerInnen und Musikerinnen aber auch einfachen BühnentechnikerInnen begleiten den Besucher bei der Erkundung der Ausstellung und erklären die verschiedenen Herausforderungen und Probleme, die im Inszenierungsprozess entstanden. Die Themenfelder werden durch die Ausstellung von Inszenierungsartefaken wie Kostümen, Requisiten und Regiebüchern illustriert.

Ein persönlicher Einblick in die Projektentwicklung wird durch die Darstellung der Gedankenwelt des Regisseurs ermöglicht: Gab es Momente der Unsicherheit? Wie kann dies in Räumen umgesetzt werden? Ein Verzweiflungsraum? Inspirationsraum? Chaosraum? Verschwinden allmählich die Grenzen des Möglichen?
Gibt es einen Endraum, der wie ein Theater gestaltet ist?

SalomeKonzept

Marie-Theres Ivanov, Nina Leeb, Felix Wall, Larissa Weigend

Schreibe einen Kommentar