Tanz im Archiv – Tanz als Archiv: Katalog

Konzept eines Ausstellungskatalogs

Inhalt:

  • Vorwort (Museumsleiterin, Kuratorinnen)
  • Ausstellungskonzept
  • Text: Tanz der Moderne (wissenschaftliche Perspektivierung)
  • Text: DdM Archiv (Geschichte des Archivs, kurze Biografie der Gründerin, aktuelle Nutzung)
  • Text: zeitgenössische Kunst, Performance und Tanz (wissenschaftliche Perspektivierung)
  • Konzepte der einzelnen Archivräume (Interview mit Verantwortlichen)
  • Dokumentation der einzelnen Werke (Fotos, Beschreibungstexte)
  • Dokumentation der Artist Talks zur Eröffnung
  • Rezension/Beschreibungen der (Lecture-)Performances
  • Text: Museen als Performanceraum (als Schlusswort und Ausblick auf neue Ausstellungsformate)
  • Impressum
  • Raumplan auf letzter Seite

Gestaltungskonzept:

  • ca. 32 x 32 cm
  • Verarbeitung des Plakates im Umschlagdesign
  • Bilder: Archivmaterialien, Kunstwerke, KünstlerInnen bei der Arbeit im Archiv (falls vorhanden), Raumansichten der Ausstellung (für Hintergrundgestaltung), Artist Talks

Ein Katalogkonzept von Julia Heiler, Monika Urbonaite und Jan-Felix Wall.

Inszenierung des Archivs: Kunst – Musik – Tanz transmedial

Konzept für einen Ausstellungskatalog von Marianne Bäck, Nina Leeb und Larissa Weigend

  • Der Katalog sollte als Ergänzung zum Gesehenen oder als Erinnerungsstück dienen und sich an ein möglichst breites Publikum richten.
  • Titelbild: Flyermotiv mit den Worten „Kunst – Musik – Tanz“ und Derra de Moroda
  • Rückseite: Bild von Besuchenden in der Ausstellung

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Das Archiv als schwarze Sonne

Man betritt den Raum und die großen schwarzen Sonnen, die etwas Magisches an sich haben, stechen einem sofort ins Auge. Bei näherer Betrachtung merkt man, dass diese „Sonnen“ aus Worten bestehen. Scheinbar unendliche viele Wörter, die einen quasi in den Bann ziehen und denen man nicht entkommen kann.  „Dance“, „Science“, „Derra de Moroda“, „Room“, „Space“, „Time“ und viele mehr dringen ins Gedächtnis. Man wird neugieriger, tastet sich an das Gewirr an Strahlen näher heran, möchte mehr Worte entziffern und in sich aufnehmen. Man kommt sich wie in einem Archiv vor. Dort ist man zwar auf den ersten Blick nicht von Worten umgeben, doch von Bücherrücken, Briefen, Bildern und vielem mehr, das man erforschen kann und das man wissensdurstig aufnimmt.

Lia Perjovschi, Mind map on foam 1cm
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Ephemeres in Bewegung und Linie

Ulrike Lienbacher hat mit ihrer Projektarbeit im Museum der Moderne in Salzburg ein Heimspiel. Als gebürtige Salzburgerin beteiligte sie sich als eine von insgesamt neun internationalen KünstlerInnen an der Ausstellung Kunst-Musik-Tanz. Staging the Derra de Moroda Dance Archives.

Zeichnungen von Ulrike Lienbacher in der Ausstellung (c)Rainer Iglar

Zeichnungen von Ulrike Lienbacher in der Ausstellung (c)Rainer Iglar

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Der verlebendigte Museumsraum

Konzept einer Kunstvermittlung im Museum

Zielgruppe: ab 16 Jahren
Dauer: 30 Minuten + ca. 15 min. Diskussion
Teilnehmer: max. 15 PAX
(jeder TeilnehmerIn erhält eine selbst erarbeitete Broschüre abgestimmt auf die ausgewählten Themenräume.)

Eine Kunstvermittlerin führt die BesucherInnen durch die einzelnen Themenräume. Nach jeder Interaktion im Themenraum wird von der/dem VermittlerIn eine Information zum jeweiligen Werk gegeben. Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Karte, die sie durch die Ausstellung mitnehmen und am Ende der Tour behalten dürfen.

  1. Themenraum:
    Bewegung schreiben: Ania Soliman „o.T.“
    Jede TeilnehmerIn erhält eine Karte mit einer entschlüsselten Labanotationsequenz. Die 3 Ausschnitte daraus werden gemeinsam in Kleingruppen ausprobiert.
  2. Themenraum:
    Korrespondenzen: Andrea Geyer „Truly Spun Never“
    Jede TeilnehmerIn sucht sich einen ruhigen Platz im Raum und wird dazu aufgefordert 5 Stichwörter aus dem 1-Minute-dauernden Text zu notieren.
  3. Themenraum:
    Entwürfe des modernen Tanzes: Jonathan Burrows „Der moderne Tanz“
    Jede BesucherIn schreibt mit selbst ausgewähltem Körperteil seinen Namen in den Raum.
  4. Themenraum:
    Tanzszenen: Friderica Derra de Moroda
    Vorstellung der Tänzerin Derra de Moroda, mit drei Objekten aus dem Archiv.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch über die Ausstellung.

Ein fiktives Projekt von Marianne Bäck, Andrea Pilz und Monika Urbonaite